Hi, Robot

autonom1

Einmal im Jahr richtet sich die Aufmerksamkeit von Techno-Geeks und Fanboys aus aller Welt voller Aufregung und Begeisterung auf einen Flecken Land in Nevada, der unter extremem Einsatz von Energie und Ressourcen der Wüste abgerungen, gerade noch ausreichend bewässert aber dafür geradezu orgiastisch beleuchtet wird, und in dem in den frühen Jännertagen eine viel beachtete Fachmesse namens Consumer Electronics Show abgehalten wird.

Was das mit Benutzung unserer Stadt zu tun hat?

ja, was?

Wider die Flaniermeile

Sonntagsspaziergang am Stadtrand

Es hat sich scheint’s eingebürgert, von „Flaniermeilen“ zu reden, sobald von jenen Teilen der Stadt die Rede ist, die durch Zufußgehende benutzt werden1. Das geht so weit, dass der Online-Zweig der Tageszeitung „der Standard“ jüngst in einer Artikelüberschrift einfach alle FußgängerInnen als „Flanierer“ bezeichnet hat.

Sind sie das nicht?

Eine Anekdote über Anekdoten

cycleRage

Vielleicht wissen Sie ja über mich Bescheid. Dann wissen Sie, wie sehr ich mich an der Schönheit von Fahrrädern – mit Vorliebe von solchen aus Stahl, und besonders gerne aus Italien stammend – erfreuen kann. Sie wissen dann auch, dass ich die meisten täglichen Wege mit dem Fahrrad erledige – auch ausserhalb der eigentlichen Radsaison.

Als sich der Winter in Wien erstmals im Jahresrund mit dem Abwurf von ein paar Schneeflocken gemeldet hatte, postete ich (als Person, nicht als Stadtbenutzer) auf Facebook ein Foto meiner Schneebrille und meines Ribcap, begleitet von einer kleinen fröhlichen Nachricht über die Freuden des Radfahrens in untypischen Wetterverhältnissen und dem Hashtag #wintercycling. Ich erwartete eine Welle freundlich-solidarischer „Likes“.

und? Wie viele waren es?