Eine Anekdote über Anekdoten

cycleRage

Vielleicht wissen Sie ja über mich Bescheid. Dann wissen Sie, wie sehr ich mich an der Schönheit von Fahrrädern – mit Vorliebe von solchen aus Stahl, und besonders gerne aus Italien stammend – erfreuen kann. Sie wissen dann auch, dass ich die meisten täglichen Wege mit dem Fahrrad erledige – auch ausserhalb der eigentlichen Radsaison.

Als sich der Winter in Wien erstmals im Jahresrund mit dem Abwurf von ein paar Schneeflocken gemeldet hatte, postete ich (als Person, nicht als Stadtbenutzer) auf Facebook ein Foto meiner Schneebrille und meines Ribcap, begleitet von einer kleinen fröhlichen Nachricht über die Freuden des Radfahrens in untypischen Wetterverhältnissen und dem Hashtag #wintercycling. Ich erwartete eine Welle freundlich-solidarischer „Likes“.

Es gab aber gar keine „Likes“. Statt dessen sah ich mich mit einem Kommentar eines Bekannten konfrontiert in dem er eine Geschichte über einige Radfahrer zum besten gab, die sich am Vorabend, als der Schnee ganz frisch und jungfräulich gefallen war, offenbar – zumindest in seinen Augen – wenig vorbildlich verhalten hatten (wie schlimm es tatsächlich gewesen ist, vermag ich nicht zu beurteilen, da ich bei der Beobachtung nicht zugegen war).

Ich will diese Anekdote zum Anlass nehmen, die mit meinem Post „Die Seele des Radfahrers“ vom vergangenen Herbst begonnene Serie über den Radfahrer/Anti-Radfahrer-Diskurs fortzusetzen.

Einen Kernaspekt hat der Australische Blogger Michael O’Reilly in Seinem Artikel „You’re a cyclist, so it’s your fault“ sehr treffend beschrieben: „As a cyclist, you can find yourself being held accountable for all the behaviour of anyone who ever rode anywhere on two wheels.“ Mit meinem Posting habe ich offenbar einen Reflex ausgelöst. Die Erwähnung des Radfahrens (noch dazu bei von vielen als ungeeignet empfundenem Wetter) alleine reichte aus um bei dem Kommentator sofort den Wunsch auszulösen, mir gegenüber den Ärger zu artikulieren, den mir völlig fremde Personen – noch dazu ausserhalb meines Einflussbereiches und von mir unbeobachtet – verursacht hatten.

Die Sozialpsychologen Henri Tajfel und John C. Turner haben diese Mechanismen in ihrer Theorie der sozialen Identität im Detail erforscht. Nach meiner Interpretation sind Radfahrende und Nicht-Radfahrende demnach einander jeweils die Fremdgruppe (out-group). Nachdem diese Gruppen so unterschiedlich groß sind – ein Blick auf den Modal Split macht das klar – sind die Verhaltensmuster der Gruppe der Radfahrenden sozial wesentlich weniger akzeptiert – weniger „normal“ – und fallen der breiten Öffentlichkeit deshalb auch erheblich stärker auf. Mitglieder dieser Gruppe werden deutlicher durch ihre Zugehörigkeit definiert – die Gruppe erscheint homogener und es fällt leichter alle anderen Aspekte einer Person diesem einen Aspekt unterzuordnen. Daher stammt wohl diese kollektive Mitverantwortung für das Verhalten von Fremden.

An dieser Stelle sollte ich relativieren, dass wenn man so wie ich einen Blog betreibt, in dem es (auch) um das urbane Radfahren geht, man sich in seinem Twitter-Profil „Bicycle Addict“ nennt und auch sonst keine Gelegenheit auslässt über das Radfahren zu reden, sich auch nicht zu wundern braucht, wenn man stärker als andere als Repräsentant dieser Gruppe wahrgenommen wird. Auch ist der Facebook-Kommentator in dieser Anekdote wie ich weiss ein begeisterter Mountainbiker, und deshalb eigentlich Mitglied meiner Eigengruppe (in-group). Die individuellen Motivationen, die mich zu diesem Post animiert haben, lassen sich also vielleicht nicht einfach so auf die Allgemeinheit übertragen… womit wir auch schon beim entscheidenden Punkt angekommen wären:

Wird man in eine Diskussion über das Radfahren verstrickt, so gleichen die Argumente oft dem oben erwähnten Facebook-Kommentar: „ich habe gestern, vorgestern, letzte Woche oder vergangenen Sommer einen Radfahrer gesehen, der ein Stopschild oder eine rote Ampel überfahren oder an einem Zebrastreifen nicht gewartet hat, schlechte Beleuchtung hatte, in der Fussgängerzone gefahren ist, et cetera“. Auf Facebook beispielsweise gibt es eine ganze Page namens Kampfradler Watch, die zu einem gleichnamigen Blog gehört und die es sich zur Aufgabe gemacht hat, solche Beobachtungen über Radfahrer, die schuldhaft in Unfälle verwickelt wurden, zusammenzutragen und zu kommentieren. Meist newsworthy, oft in einer gewissen Häufung auftretend – aber ihrer Natur nach einzelne Beobachtungen einzelner Ereignisse.

Man nennt so etwas anekdotische Evidenz. Das klingt sehr nach dem Englischen „evidence“, was soviel wie „Beweis“ bedeutet. Etymologisch gesehen, allerdings, stammt das Wort vom Lateinischen „evidens“ („augenscheinlich“) ab – und die faktische Beweiskraft ist vom streng wissenschaftlichen Standpunkt aus gesehen unerwartet schwach.

Wir wollen dennoch die Anekdote als potenzielles Mittel zur Entscheidungsfindung nicht ohne genauere Betrachtung aussen vor lassen – denn was ist die oftmals und erfolgreich zu diesem Zwecke eingesetzte „(Lebens-)Erfahrung“ denn schon anderes als eine endlose Aneinanderreihung solcher Beobachtungen?

Zwar sagt man: „The plural of anecdote is not data“. Dieses Zitat lässt sich aber ironischerweise trotz Recherche nicht mit Sicherheit jemandem bestimmten zuschreiben – eine Google-Suche danach bringt über eine Million Treffer, aber keine stichhaltige Quelle. Ist das vielleicht deshalb so, weil man es eben nicht so sagen sollte? Gibt es nicht eine sowohl in der Philosophie wie auch in der Mathematik bekannte Methode, aus einer Menge anekdotischer Evidenz Daten zu generieren? Auftritt: die Induktion.

Intuitiv verwenden wir meist (und speziell in diesem Zusammenhang) die sogenannte induktive Verallgemeinerung, in der von einer Teilklasse auf eine Gesamtklasse geschlossen wird. Beobachtet man also eine Reihe von Radfahrern, die sich rücksichtslos verhalten, kann man unter der Prämisse, dass alle der Klasse der Radfahrer angehören (also eine Teilklasse derselben sind) und der Prämisse, dass alle Elemente dieser Teilklasse die Eigenschaft „rücksichtslos“ besitzen auf dem Wege der Induktion daraus schliessen, dass sich alle Radfahrer rücksichtslos verhalten. Das funktioniert auch ganz gut, solange wir uns weiterhin strikt intuitiv verhalten und den eben durchgeführten Schluss nicht weiter hinterfragen.

Tun wir das doch, macht sich sofort Unsicherheit breit. Was, wenn ich auch einen Radfahrer beobachtet habe, der sich nicht rücksichtslos verhält? Diese ungeheuer kleine Teilklasse (nur einer!!) widerlegt nämlich bereits meine Verallgemeinerung, indem sie eine diametral gegenteilige Eigenschaft aufweist. Man muss nicht Sir Karl Popper sein um darin einen fundamentalen Fehler der Methode der Induktion zu erkennen. Es bleibt uns eigentlich gar nichts anderes mehr übrig als dieselbe als hier ungeeignet zu betrachten.

Allerdings gäbe es die Option, die Menge der einzelnen Beobachtungen in den zu ziehenden Schluss einfließen zu lassen. Eine Art Soft-Induktion (ein von mir selbst geschaffener Neologismus), bei der – die Beobachtung einer hinreichend grossen Teilklasse vorausgesetzt – auf die Gesamtklasse geschlossen werden darf, dass „die meisten“ (die Definition dafür ist „alle bis auf endlich viele“) Elemente der Gesamtklasse die beobachteten Eigenschaften aufweisen. Demzufolge würde in obigem Beispiel der Schluss gültig sein, dass sich die meisten Radfahrer rücksichtslos verhalten. Das ist immer noch ungeheuer weit von wissenschaftlich stichhaltiger Empirie entfernt, erlaubt uns aber zumindest unsere Erfahrungen – eine Ansammlung anekdotischer Evidenz – argumentativ zu verwenden.

An dieser Stelle lauert eine versteckte Gefahr (und das ist sicher auch der Grund, warum meine Technik der Soft-Induktion keinen Eingang in die Philosophie gefunden hat): kognitive Verzerrung (bias) – hier in Form des sogenannten Bestätigungsfehlers (confirmation bias). Nur die besten der besten Philosophen sind davor gefeit, jeder andere würde je nach seinen Vorlieben und Abneigungen ohne mit der Wimper zu zucken behaupten, dass sich die meisten Autofahrer, die meisten Fußgänger, die meisten Hundehalter oder die meisten Boston Bruins-Anhänger rücksichtslos verhalten würden.

Das war allerhand trockener und komplizierter Stoff – wir sollten versuchen, das in einem konkreten Praxisbeispiel anzuwenden:

Vor geraumer Zeit stand einmal im Raum, die in meiner Nachbarschaft befindliche Pfeilgasse zu einer Fahrradstraße zu erklären. Das scheiterte (neben der omnipräsenten Angst vor „Parkplatzvernichtung“) an folgendem Argument seitens der Direktorin der in dieser Straße befindlichen Volksschule: „[…] hier geht es um die Sicherheit der Schüler. Der Radweg führt direkt an der Schule vorbei. Schon einmal gab es einen Unfall, wo ein Kind von einer Radfahrerin niedergestoßen wurde, die dann einfach weitergefahren ist und sich nicht um das Kind gekümmert hat.“

Die Fakten (wenn man das so nennen kann, nachdem ich die Geschichte nur vom Hörensagen kenne): diese Radfahrerin hat nicht nur zuerst zumindest eine fundamentale Grundlage der Straßenverkehrsordnung ausser Acht gelassen – nämlich ignoriert, dass Kinder vom Vertrauensgrundsatz ausgenommen sind – sondern sich dann auch noch verantwortungslos und gar kriminell verhalten, als sie einfach weiterfuhr. Ich habe, als mir diese Geschichte zu Ohren gekommen ist, versucht mehr darüber herauszufinden, aber glücklicherweise scheint es so gewesen zu sein, dass das Kind wirklich nur „niedergestoßen“ und offenbar nicht ernsthaft verletzt wurde, weshalb in Nachrichtenarchiven nichts weiter darüber zu finden ist. Das ist erfreulich, auch wenn die Schwere des Vorfalls keine Auswirkungen auf die nun folgenden Betrachtungen hat.

Es handelt sich hier – genauso wie in dem Facebook-Posting aus dem dritten Absatz – um anekdotische Evidenz; eine einzelne Beobachtung von empirischer Insignifikanz. Die induktive Verallgemeinerung („alle Radfahrer stoßen an dieser Stelle Schulkinder um und fahren dann weiter“) versagt, weil ich selbst an dieser Stelle schon mehrfach Radfahrer (einschliesslich meiner selbst) beobachtet habe, die keine Kinder niedergestoßen haben. Nachdem meine Recherche keine Häufung solcher Vorfälle zu Tage gebracht hat, kann auch meine Erfindung, die Soft-Induktion, nicht dazu verwendet werden, aus dieser einmaligen Beobachtung ein tatsächlich valides Argument zu konstruieren, auf dessen Basis politische und städteplanerische Entscheidungen getroffen werden könnten.

Es zeigt sich nach dieser ausgiebigen Betrachtung recht deutlich, dass diese Art der Argumentation lediglich für plumpe Meinungsmache (siehe auch: politische Kommunikation), die Verwendung in Webforen, Facebook-Diskussionen und für Gespräche am Wasserspender geeignet ist. In diesem Umfeld wird uns die anekdotische Evidenz noch oft und lange und immer und immer wieder in den unterschiedlichsten Spielarten und Aggressions-Levels begegnen.

Übrigens… ich habe gestern einen Autofahrer gesehen, der beim Rechtsabbiegen fast einen Fußgänger angefahren hätte, der bei Grün über den Zebrastreifen ging.


ADDENDUM

Es fiel mir in einer Email-Konversation über diesen Blogbeitrag auf, dass ich offenbar oben den Eindruck vermittelt habe, meine Meinung wäre „dass Radelfahrer eh alle super sind“. Das zu behaupten liegt mir natürlich fern, weil diese spezielle induktive Verallgemeinerung (trotz meines ganz persönlichen confirmation bias) schon anhand meiner eigenen Beobachtungen unhaltbar wäre. Tatsächlich habe ich ein gewisses Verständnis für alle, die soft-induktiv schliessen „die meisten“ Radfahrer wären rücksichtslos. Auch will ich diesen speziellen Aspekt der Lebenserfahrung niemandem absprechen – ich möchte allerdings appellieren, sich der Gefahr des Bestätigungsfehlers bewusst zu sein.

Meine Meinung ist zwar, dass viele Verhaltensweisen, die an rücksichtslos erscheinenden Radfahrern beobachtet werden systemisch bedingt sind (ich möchte in einem zukünftigen Blogbeitrag darauf zurückkommen, benötige dafür aber noch einiges an Recherche und Reflexion), es ist aber auch nicht das, worauf ich mit dem vorliegenden Artikel hinauswollte. Ich will versuchen, das in einen abschliessenden und zusammenfassenden Satz zu fassen, den ich im Original-Artikel wohl vermissen liess:

Wenn es auch völlig legitim ist, auf Erfahrungen aus anekdotischer Evidenz – und besonders aus der Häufung solcher Beobachtungen, hier als „Soft-Induktion“ bezeichnet – zur eigenen Meinungsbildung zu bauen, so sollten konkrete Entscheidungen der Politik und Stadtplanung stets auf empirisch stichhaltigen Fakten beruhen.


Titelbild © Rita Skof | STARRYDYNAMO.STUDIOS

2 thoughts on “Eine Anekdote über Anekdoten

  1. Ich frage mich mehr und mehr: wieso?
    Die Tatsache, dass Menschen von einzelne auf andere schließen ist trivial und wurde seit Menschengedenken praktiziert. Die Tatsache, dass dieses Verhalten falsch und unhaltbar ist wurde auch schon vielerorts bewiesen, und dann erst wieder ignoriert… Jemand der so verfährt wird sich nicht überzeugen lassen, jemand der schon überzeugt ist wird gelangweilt zustimmen. Also: warum?

    Des Weiteren wird unterschlagen, dass es tatsächlich auch gruppenspezifische Muster gibt die tatsächlich zutreffen, in einer Signifikanz von einem Sigma und mehr. Ich weiß nicht, wie gut das bei Radfahrern erforscht ist, aber als profanes Beispiel habe ich letztens eine Untersuchung gesehen, präsentiert von P.Z. Myers, dass, ich glaube es waren 65% der Highschoollehrer in USA nicht an Evolution glauben. Das ist ein Sigma der Menge der Highschoollehrer und es ist nicht auszuschließen, dass diese hohe Anzahl dadurch entsteht, dass sich die Gruppe schlicht und ergreifend erst einigt, dann unter sich bleibt und es im Endeffekt einfach leicht haben will.
    Ich frage mich in diesem Hinblick wie viele Radfahrer beim Zebrastreifen stehen bleiben und wie viele doch noch lieber ihren Schwung ausnutzen wollen und wie stark dieses Verhalten durch das Nachahmen anderer Radfahrer, bei den Eltern begonnen, entwickelt wird. Leider hat P.Z. Myers dazu nichts gesagt…

    Ich mag missinterpretieren, aber der letzte Blog lässt, zumindest in mir als Einzelnen, den Eindruck entstehen, dass Radfahrer eh alle super sind, sich bewusst und richtig verhalten und das Regelwerk kennen. Meine eigene Beobachtung ist auch sehr begrenzt, gilt also auch nicht als Beweis. Aber jeden Tag den ich die Keplerstraße hinaufgehe sehe ich ein Herdenverhalten von Radfahrern das dazu führt, dass, wenn der erste im Feld einen Fehler macht, alle stur hinterher denselben Fehler machen. Und das täglich und bei beinahe jedem Feld.

    Ja, Autofahrer, Motorradfahrer, Fußgänger, Flugzeugpiloten usw. tun das auch. Aber das ist ja kein Argument. Wenn man über Fahradfahrer reden will, dann redet man über Fahradfahrer und rechtfertigt nicht einen Fehler mit einem andern aus einer anderen Gruppe, oder?

  2. Zum Thema „eh alle super“ habe ich bereits nach unserer Email-Konversation im Addendum vom 23.02. Stellung genommen (danke, übrigens, dass Du diese Emails jetzt hier in den Kommentaren kondensiert hast).

    Also: nein – ich bin weder der Meinung noch wollte ich sagen dass eh alle super sind.

    Ich will mir auch nicht herausnehmen zu glauben, dass meine Betrachtungen hier neu sind. In erster Linie schreibe ich diesen Blog um meine eigenen Gedanken zu ordnen… wem diese zu trivial sind, der muss sich ja – kurz gesagt – nicht damit beschäftigen. (ich gebe zu dass es in Deinem Fall allerdings etwas Anderes ist, weil ich Dich nun mal dezidiert gebeten hatte, das zu tun)

    Aber das beantwortet hoffentlich die Frage des „Warum“.

    Nun zu den Studien. Leider ist mir tatsächlich keine bekannt, die mit statistischer Signifikanz verschiedene Gruppen von Verkehrsteilnehmern nach ihrer Rücksichtnahme anderen gegenüber und/oder ihrer Befolgung von Verkehrsregeln vergleicht. Es fällt mir aber auf, dass es Umfrageergebnisse gibt, nach denen die Radfahrer als größte Gefahr im Straßenverkehr wahrgenommen werden, wenngleich keine Unfallstatistik das irgendwie unterstützen kann. Gleichzeitig unterstelle ich, dass kulturell und medial bedingt manche Vergehen im Straßenverkehr als Kavaliersdelikte betrachtet oder gar nicht (mehr) wahrgenommen werden, und manche über die Proportion hinaus aufgeblasen werden… oft aus politischem Kalkül. Diesen Gedanken wollte ich im meinem Post verfolgen.

    Über die Gründe der Nichteinhaltung gewisser Regeln seitens einer beobachteten Anzahl von Radfahrern (auch mir entgeht diese Beobachtung nicht) möchte ich später noch einmal schreiben. Wie im Addendum angemerkt vermute ich dahinter auch systemische Gründe, die ich noch genauer hinterfragen will.

    Mein Schlusssatz „ich habe einen Autofahrer gesehen […]“ soll nicht Fehler der einen mit Fehlern der anderen aufwiegen, sondern er sollte nochmals auf provokante Art darauf hinweisen, das manche Dinge stärker wahrgenommen und emotionaler diskutiert werden als andere.

    Ich glaube, dass die Serie über Radfahrer und den mit ihnen verbundenen Diskurs noch nicht zu Ende ist – ich bin mir fast sicher, dass noch ein weiterer Teil kommen wird – deine Kommentare werde ich in meine Gedankengänge dazu einfliessen lassen. Danke nochmal.

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